KMMD-HXN1x1-Umschlag-E3

Hexeneinmaleins ist ein literarischer Krimi, in dem der Mord an einem prominenten Wissenschaftler während einer Aufführung von Macbeth die Polizeiermittler unmittelbar in die Kontroverse um die Urheberschaft zieht, in die Debatte darüber, wer die Shakespeare zugeschriebenen Werke tatsächlich verfasst hatte.

 
Wissenschaftler aus beiden Lagern sollten bei einer weit veröffentlichten Debatte ihre Positionen vertreten. Der ermordete Professor Adrian Thompson hatte im Vorfeld der Konferenz verlauten lassen, er hätte den entscheidenden Beweis gefunden, um den Streit um die Urheberschaft ein für alle Mal zu klären. Am folgenden Tag hätte er seinen Fund enthüllt und damit die Karrieren, Geldbeutel und romantischen Hoffnungen seiner Widersacher beeinträchtigt, die all dies auf die Behauptung stützten, Edward de Vere, der 17. Earl von Oxford, sei der wahre Autor der Dramen.
Kriminalkommissar Ian Stokes wird mit genau dem Fall betreut, den er nie wollte. Seine Beziehung zu akademischen Kreisen ist belastet: Seine Eltern sind beide Professoren an der Universität Oxford. Entschlossen, den Mörder zu finden, bittet er widerwillig seine Mutter, ihm beim Aufdecken von Thompsons Geheimnis zu helfen. Ihre parallel laufenden strafrechtlichen und akademischen Untersuchungen führen beide unabhängig voneinander zum Täter, aber auch zurück in die Vergangenheit und zum Abbruch ihrer Beziehung vor vielen Jahren.

 
Der Roman spielt in Stratford-upon-Avon im Jahre 2006. Die Darstellung der historischen Kontroverse um Shakespeare und de Vere, von welcher der Fall abzuhängen scheint, ist mit dem zeigenössischen Krimi verflochten.

Ashley Curtis
Hexeneinmaleins
Ein Shakespeare-Krimi

CHF 24.90

Kommode Verlag
Erscheinungsdatum Mai 2019
Broschur, fadengeheftet
ISBN 978-3-9524626-5-2
EUR 22.00

Aus dem Englischen von Silvia Moravetz